Michael Leonardi

Solitary Soul

Künstler: Michael Leonardi
Single: Solitary Soul
VÖ: 15.03.2019
Label: Electrola/Airforce1
Website: https://www.instagram.com/michaelleonardiofficial/

Bearbeitet: @daniela.duessler

Wenn die Formulierung „auf eine musikalische Reise gehen“ auftaucht, ist es häufig so, dass der Trip irgendwo zwischen UK und US abrupt im Sinkflug endet. Man bleibt mit dem Wunsch zurück, ein bisschen länger als 3:30 min unterwegs zu sein, die ganze Welt zu sehen und vielleicht am Ende bei sich selbst anzukommen. Es gibt jemanden, der genau das zu bieten hat: Popmusik, gemacht in den Metropolen Sydney, Parma, New York, Mailand, London und Berlin; Song-Souvenirs, die an das Meistern schwerer Krisen erinnern und die samtweiche Landung in einem Track, der „Solitary Soul“ heißt und die Macht hat, uns alle aufzufangen. Mit diesem Song kommt Michael Leonardi endlich an – bei sich und in seiner Musik.

Seine Berufung entdeckt Michael Leonardi schon als Kind. Als sein sizilianischer Vater ihm im heimischen Sydney seine Platten vorspielt und Elvis Presleys „Blue Suede Shoes“ laufen, ist es um den bis dato eher schüchternen 6-Jährigen geschehen. Er meldet sich zum Talentwettbewerb an, gewinnt, und begibt sich auf seinen musikalischen Weg, der ihn 13 Jahre später nach Italien bringen wird. Die Zeit davor besteht aus Club-Bühnen, Musikstudium, Talent-Programmen, TV-Shows – und immer wieder auch Krankenhausaufenthalten, aufgrund einer degenerativen Netzhauterkrankung, die zu Erblindung führt. Aber nichts bringt ihn von seinen Zielen ab – 2010 zieht er nach Parma, um sich weiterzuentwickeln, und kurz darauf in die USA, um sich immer mehr seinem Songwriting zu widmen.

Seine stetige Suche nach Inspiration führt Leonardi 2015 wieder nach Europa. Während seiner Zeit in Mailand unterschreibt er beim Label Sugar Music, nimmt erfolgreich am Sanremo-Festival teil und beginnt intensiv mit internationalen Producern und Songwritern zusammenzuarbeiten. Er reist viel, begegnet dabei auch der deutschen Hitautorin Michelle Leonard (Nico Santos, Aurora) – die sich als seine perfekte Writing-Partnerin herausstellt – und zieht schließlich 2018 nach Berlin, um an seinem Debütalbum zu arbeiten und seine Songs international zu veröffentlichen. Diesen neuen Abschnitt seiner lebenslangen Expedition in die Musik markiert Leonardis erste Single „Solitary Soul“.

Wenn man also den Song hört, der von fragilem Piano-Intro und zartem Falsett über unbeirrbar voranschreitende Beats bis hin zu wildentschlossenem Chorus und unbeugsamen Vocals die komplette Gefühlspalette bietet, weiß man, woher Michael Leonardi seine Intensität nimmt. Man versteht, warum das Musikvideo ihn in einem Labyrinth aus seinen eigenen Reflexionen zeigen und gleichzeitig allein an den Klippen am Ende der Welt stehen lassen kann, ohne dass sich die Bilder widersprechen. Man ahnt, wo die Dringlichkeit und Authentizität dieses Ausnahmesängers herrühren, wenn er Zeilen wie „My mind’s as fragile as porcelain, I can’t stand another night / Feeling the weight on my shoulders break me down, so I head out – another night“ singt. Diese Gefechte wurden auf der ganzen Welt ausgetragen und in seinem tiefsten Inneren gewonnen. Oder wie Leonardi selbst es ausdrückt: „‚Solitary Soul’ spiegelt die Reise meines Lebens wider. Eine Reise aus Stärke, Kampf und Einsamkeit.“

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Alvaro Soler

Loca

Künstler: Alvaro Soler
Single: Loca
VÖ: 25.01.2019
Label: Electrola/Airforce1
Website: https://www.instagram.com/alvarosolermusic/

Bearbeitet: @daniela.duessler

Seine Bilanz ist erstaunlich: Streaming-Rekordmarken, #1-Positionen und Edelmetall für seine Singles und Top-10-Platzierungen für das Album „Mar de Colores“ – es ist kein Geheimnis, dass Alvaro Soler in den weltweiten Charts für jede Menge Aufsehen gesorgt hat. Aber die Tatsache, dass er sehr viel mehr zu bieten hat als Sommerhits, entfaltet sich erst auf seinem aktuellen Album in seiner ganzen Pracht. Um die Bandbreite des 28-jährigen Musikers zu entdecken, beginnt man am besten mit einem Blick in seine Biografie. Alvaro wächst mit einer spanischen Mutter und einem deutschen Vater in Barcelona auf, bevor er mit zehn Jahren nach Tokio zieht. Zunächst ein Kulturschock, kurz darauf kostbare Inspiration. „Meine Geschwister und ich gingen auf die deutsche Schule, wo fast jeder Musik machte – ich dachte damals, dass Singen wie Laufen ist. Erst später, zurück in Spanien, begriff ich, dass das gar nicht jeder kann.“ Die Familie verbringt acht Jahre in Tokio, praktisch Alvaros gesamte Jugend. „Auch wenn Sonne, Meer und das spanische Lebensgefühl für mich Heimat bedeuten: Meine Teenagerjahre in Japan haben mir Besonnenheit, Offenheit und Werte wie Ausdauer und Respekt mitgegeben. Ich habe heute noch viele Freunde aus der Zeit, spreche mittlerweile sechs Sprachen und habe früh gelernt, dass man sich Erfolg erarbeiten muss.“

Außergewöhnliche Facetten einer Künstlerpersönlichkeit, die man natürlich auch hört: Alvaro Soler beherrscht Pop, Folk, HipHop sowie großen Orchester-Sound und ist ein Songwriter mit einer Überdosis Charme und Geschichten, die über die üblichen Klischees hinausgehen. Wie auf seiner neuen Single „Loca“, die das atemlose Sehnen einer verrückten Liebesbeziehung vor einer geheimnisvollen Urban-Ethno-Szenerie mit Trompetenintro und angejazztem Elektrobeat inszeniert. Der Clip dazu wurde in Tokio gedreht und lässt Alvaros Erinnerungen an eine der aufregendsten und „verrücktesten“ Metropolen der Welt mit Karaoke-Bars, Robo-Diners, Neon-Skyline und seinem eigenen Leben mittendrin aufleben. Alvaro Soler hat andere Dinge auf dem Schirm, als die klassischen Hitschreiber: „Ich möchte den Menschen meine Welt nahebringen und die besteht eben nicht nur aus einem durchgestylten Instagram-Profil. Ich möchte alle meine Seiten zeigen und beweisen, dass niemand perfekt ist.“ Neben gut gelaunten Vibes und erstklassigen Songs ist genau das der rote Faden von „Mar de Colores“ und Alvaro Soler: Obwohl oder gerade weil er die andere Seite verkörpert, plädiert er dafür, das bunte Leben zu genießen und ruhig mal ein bisschen „Loca“ zu sein …

Live:
16.05. Wien, Gasometer
14.09. Berlin, Mercedes-Benz-Arena
15.09. Hamburg, Barclaycard Arena
17.09. Stuttgart, Porsche Arena
18.09. Frankfurt a.M., Jahrhunderthalle
19.09. Oberhausen, König-Pilsener-Arena

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