Ólafur Arnalds

some kind of peace

Künstler: Ólafur Arnalds
Album: “some kind of peace”
VÖ: 06.11.2020
Label: Mercury KX
Website: https://www.facebook.com/olafurarnalds/ 

Bearbeitet: @thorstenammann

Bei „some kind of peace“ handelt es sich um das neue Album des isländischen Komponisten und Produzenten Ólafur Arnalds, das ab sofort bei Mercury KX erhältlich ist. Die Platte enthält den neuen Track „The Bottom Line“ (feat.Josin), zu dem die japanische Blumenkünstlerin Azuma Makoto ein wunderschönes Video beigesteuert hat. Ebenfalls erschienen ist der Film über das neue Album „finding some kind of peace“, der einen Blick hinter die Kulissen des Entstehungsprozesses wirft.
Arnalds wurde vor Kurzem als Schlussakt des virtuellen Iceland Airwaves-Festivals „Live from Reykjavík“ am 13. November bestätigt, wo er zum ersten Mal neues Material live spielen wird. Ebenso wird Arnalds Musik auch in der kommenden Netflix-Dokumentation über Shawn Mendes` „In Wonder“, die am 23. November erscheinen soll, eine wichtige Rolle spielen.
Mehr als alles, was er je geschaffen hat, steht „some kind of peace“ für die Lebensgeschichte Ólafur Arnalds. Ólafur fordert die Zuhörer auf, sich dem Leben mit aller Offenheit zu stellen und vor allem eigenständig zu handeln und nachzudenken, um den eigenen inneren Frieden zu finden. Man begegnet dort einem bekennenden Perfektionisten in seiner Auseinandersetzung mit der chaotischen Realität des Alltags: mit den Möglichkeiten der Liebe, dem Sesshaft-Werden und wie man das Ganze während einer globalen Pandemie handhabt (das Album wurde teilweise vor dem Lockdown geschrieben und in Arnalds‘ Hafenstudio in der Innenstadt Reykjaviks fertiggestellt). „some kind of peace“ erweist sich so als Dokument der Auseinandersetzung mit dem Zeigen der eigenen Verwundbarkeit und der Frage, was es letztendlich bedeutet, am Leben zu sein. Die ausgedehnten, eindrucksvollen Klangwelten erzeugen eine Form von Intimität und sogar Beruhigung und Arnalds versteht es, beides meisterhaft auszubalancieren.
Dies kommt auch bei der Kollaboration mit der deutsch-koreanischen Sängerin und Produzentin Josin „The Bottom Line“ zum Ausdruck. Ólafur beschreibt diese in erster Linie als einen Song „über die persönliche Entwicklung. Josin verbrachte eine Woche mit mir in meinem Atelier in Island. Wir befanden uns damals beide in einer Umbruchphase unseres Lebens. Sie ist jemand, den ich seit Jahren bewundere und ich bin begeistert, dass wir durch dieses Musikstück unsere Erfahrungen miteinander verbinden und teilen konnten.“ Josin fügt hinzu, dass „es in diesem Stück darum geht, die eigne Seligkeit zu finden, indem man es in nichts anderes als die eigene Existenz zerlegt und nur in der Lage ist, zu reagieren, in sein tiefstes Inneres zu sinken und alle Emotionen zu akzeptieren, die man erfolgreich unterdrückt hat. Die Arbeit mit Olafur hat unheimlich viel Spaß gemacht. Sie war intuitiv und sehr inspirierend für mich in Bezug auf den Schreibprozess und die Produktion. Die Hauptidee hat sich in Island herauskristallisiert, aber wir haben sie über Zeit und Entfernung hinweg zu Ende gebracht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass dieser Track zustande gekommen ist.“
Ólafur Arnalds gehört längst zu einem der führenden internationalen Komponisten. Das Album ‘some kind of peace’ verkörpert seine persönliche und kreative Entwicklung vor dem Hintergrund einer chaotischen Welt. Man wird auf diesem Album, das in seiner Offenheit und Schönheit schlicht bemerkenswert ist, also durchaus Andeutungen einschneidender privater Erlebnisse heraushören können: „Es ist so persönlich, dass ich immer noch selbst versuche, die Worte zu finden, um darüber sprechen zu können“, sagt Arnalds heute. „Ich hielt es für wichtig, dass das Album meine Geschichte auf eine sehr ehrliche Art und Weise erzähltWir alle suchen nach unserer Art von Frieden und es ist klar, dass Ólafurs atemberaubendes neues Album definitiv der richtige Ort ist, um damit zu beginnen.

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