Víkingur Ólafsson

Reflections Part 1 Debussy · Bruyères

Künstler: Víkingur Ólafsson
EP: “Reflections Part 1 Debussy · Bruyères”
VÖ: 20.11.2020
Label: Deutsche Grammophon
Website: https://vikingurolafsson.com/

Bearbeitet: @thorstenammann

Nur Tage, nachdem „Debussy · Rameau“, das jüngste Album von Víkingur Ólafsson, Anfang dieses Jahres bei Deutsche Grammophon erschienen war, stand es an der Spitze der Klassikcharts in den USA und Großbritannien und fand sich unter den Top 10 der deutschen Popcharts. Nun kündigt der isländische Pianist „Debussy · Rameau Reflections“ an, eine zeitgenössische Spiegelung der Musik dieser beiden Komponisten. Es sind Reworks von Ólafsson und anderen Künstlern der Gegenwart – darunter die polnische Pianistin, Komponistin und Sängerin Hania Rani. Auf dem Album kontrastiert Ólafsson die Bearbeitungen mit seinen bisher unveröffentlichten Debussy-Aufnahmen.
Das Reflections-Projekt nahm seinen Auftakt am 25. September 2020 mit der Uraufführung von Hania Ranis Neugestaltung des Préludes zu Debussys La Damoiselle élue, in der die Musik des Komponisten in einer meditativen elektroakustischen Klanglandschaft erscheint. Auf diese Single folgen am 20.November 2020 sowie im Januar, Februar und März 2021 vier EPs, das Album kommt auf CD und LP am 12. März 2021 heraus. Auf „Reflections“ sind außerdem Bearbeitungen des isländischen Liedermachers Helgi Jónsson, des isländischen Duos Hugar, des in Texas ansässigen minimalistischen Post-Rock-Ensembles Balmorhea und von Christian Badzura, dem Vizepräsident A&R New Repertoire bei Deutsche Grammophon. Hinzu kommen Debussys „Pour le piano“ und Stücke aus dessen „Préludes“. Zwei davon – »Bruyères« und »Canope« – wurden sowohl auf einem Pianino als auch auf einem Flügel eingespielt, was dem Hörer ganz unterschiedliche Hörerlebnisse bietet.
»Ich wollte bestimmte Werke aus neuen Blickwinkeln betrachten, sie umgestalten und andere Komponisten einladen, Elemente dieser großartigen Stücke zu bearbeiten«, sagt Ólafsson. »Deutsche Grammophon hat mich sofort unterstützt und so können wir ein schöpferisches Gespräch führen mit Debussy, Rameau und einigen der fantasievollsten Musiker unserer Zeit.«
Víkingur Ólafssons „Debussy · Rameau“ (2020) verzeichnet bereits über 22 Millionen Streams, sodass die Gesamtzahl der Streams seiner Aufnahmen jetzt 127 Millionen überschritten hat. Doch das Album ist nicht nur ein großer Publikumserfolg, auch die Kritik feiert den Künstler. Er sei der »neue Superstar des klassischen Klaviers«, erklärte The Daily Telegraph, von The Sunday Times wurde die Aufnahme zum »Album der Woche« gewählt, sie war Editor’s Choice von Gramophone und »Aufnahme des Monats« im BBC Music Magazine, erhielt einen Diapason d’or und den OPUS KLASSIK 2020 in der Sparte »Solistische Einspielung des Jahres (Klavier).
Mit seiner bemerkenswerten Originalität und seinem herausragenden Können hat Víkingur Ólafsson innerhalb weniger Jahre die Musikwelt erobert und ist zu einem der gefragtesten Künstler unserer Zeit geworden. Der internationale Erfolg von „Debussy · Rameau“ folgt auf den seines preisgekrönten Albums „Johann Sebastian Bach“ und dessen Schwesterveröffentlichung „Bach Reworks“ mit Bearbeitungen von so unterschiedlichen Komponisten wie Peter Gregson, Hildur Guðnadóttir, Ryuichi Sakamoto und Skúli Sverrisson. Die Arbeit inspirierte „Debussy · Rameau Reflections“. Nun gehen Ólafsson und seine Musikerkollegen in einen Dialog mit zwei Größen der französischen Musik und übersetzen ihre musikalische Sprache in ein Idiom unserer Zeit.
Nach der VÖ der ersten EP am 20.11.20 erscheint 14 Tage später am 04.12. die „Triad“ Box.
Die limitierte Edition „Triad“ – das englische Wort steht für Dreiklang – vereint Víkingur Ólafssons drei Studioalben auf Deutsche Grammophon. Allein während des letzten Jahres mit unzähligen Preisen ausgezeichnet und mit dem Opus Klassik 2020 geehrt, gilt Víkingur Ólafsson als einer der spannendsten Pianisten der Gegenwart, mit „aufregend eigenständigem Geist und intelligent-musikalischer Ausführung“ (Limelight Magazine). Die Programme seiner bisherigen drei Alben könnten unterschiedlicher nicht sein, von Minimal Music zu Bach und Rameau, gelegentlich pianistisch transkribiert, vielfach im Original gespielt, dazu stets von kristalliner innerer Schlüssigkeit. „Jedes Album dieses Pianisten ist ein Essay“, urteilte die New York Times, und Ólafsson besticht über sein selbstevidentes Spiel hinaus auch in Interviews mit klar formulierten Gedanken. Diese Edition lässt Fans noch näher an die musikalische Welt des Isländers herankommen, enthält sie doch exklusiv zu jedem Album knappe handschriftliche Statements des Künstlers auf jeder Albumhülle. Eine besondere Gelegenheit, die Musik dieses Ausnahmekünstlers in Händen zu halten.

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